New Work

Vor- und Nachteile des modernen Office-Konzepts.

NEW WORK

Wie Flexibilität und Sinnhaftigkeit die Arbeitswelt revolutionieren

Die Welt der Arbeit befindet sich in einem ständigen Wandel, und der Begriff „New Work“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Diese neue Arbeitsweise, die Flexibilität und Selbstbestimmung in den Vordergrund stellt, revolutioniert, wie und wo wir unsere beruflichen Aufgaben erfüllen. Sie könnten sich fragen, wie sich New Work konkret in Ihrem Alltag manifestieren kann und welche Vorteile es für Sie und Ihr Unternehmen bietet.

In diesem Artikel werden wir die Kernprinzipien von New Work erkunden und Ihnen zeigen, wie Sie diese innovativen Ansätze in Ihre Arbeitsumgebung integrieren können. Von der Gestaltung flexibler Arbeitszeiten bis hin zur Schaffung inspirierender Arbeitsräume – erfahren Sie, wie New Work nicht nur Ihre Produktivität steigern, sondern auch die Arbeitszufriedenheit erhöhen kann.

Bleiben Sie dran, um herauszufinden, wie Sie diese neuen Methoden am besten nutzen können, um in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt erfolgreich zu sein und erhalten Sie Ideen für Raumgestaltung in Ihrem Büro. 

Sie interessieren sich für ein New Work Bürokonzept?

Anne Brosowski, eine unserer Spezialist:innen für moderne Arbeitswelten in München berät Sie gerne telefonisch oder per Mail unter:

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Die wichtigsten Informationen

  • Flexibilität in der Arbeitsgestaltung: New Work ermöglicht unterschiedliche Arbeitszeit- und Ortsmodelle wie Homeoffice, wodurch eine bessere Work-Life-Balance erreicht wird.
  • Selbstbestimmung und Motivation: Durch das Fördern der Eigeninitiative und das Abstimmen der Arbeit auf persönliche Interessen wird eine höhere Arbeitszufriedenheit erzielt.
  • Digitalisierung als Voraussetzung: Digitale Technologien erleichtern die Kommunikation und Zusammenarbeit, unabhängig vom physischen Standort der Teammitglieder.
  • Neue Führungskulturen: Vertrauensbasiertes Management und agile Methoden ersetzen traditionelle Hierarchien und fördern die Kreativität der Mitarbeiter.
  • Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung: New Work fördert nachhaltige Geschäftspraktiken und eine inklusive Unternehmenskultur.
  • Potenzielle Herausforderungen: Die Risiken wie die „Always-On“-Kultur erfordern klare Richtlinien, um Stress und Burn-out vorzubeugen.

Was ist New Work?

New Work steht für neue Arbeitsmodelle und -kulturen, die sich durch hohe Flexibilität, Selbstbestimmung und eine starke Digitalisierung auszeichnen. Der Begriff „New Work“ wurde durch den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt und zielt darauf ab, dass Arbeit nicht nur als Mittel zum Lebensunterhalt dient, sondern auch eine Quelle persönlicher Entwicklung und Erfüllung sein kann.

Im Kern geht es darum, Arbeit so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen entspricht und ihnen ermöglicht, ihre Potenziale voll auszuschöpfen.

Die Merkmale von New Work sind vielfältig.

New Work zeichnet sich vor allem durch vier Hauptmerkmale aus: Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit und -ort, die Förderung intrinsischer Motivation, den Einsatz digitaler Technologien und eine neue Führungskultur.

1. Flexibilität: Die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten, gehört zu den grundlegenden Prinzipien von New Work. Dies umfasst Modelle wie Homeoffice oder Desk-Sharing in inspirierenden Arbeitsumgebungen.

2. Motivation: Im Fokus steht die Selbstbestimmung der Mitarbeiter, die durch eine sinnstiftende Arbeit motiviert werden sollen, die ihrer Leidenschaft und ihren Talenten entspricht.

3. Digitalisierung: Digitale Tools und Plattformen spielen eine zentrale Rolle, um flexibles und effizientes Arbeiten zu unterstützen. Sie erleichtern die Zusammenarbeit und Kommunikation, unabhängig vom physischen Standort der Teams.

4. Führungskultur: Neue Führungsstile, die auf Vertrauen und Empowerment basieren, sind wesentlich. Hierbei werden traditionelle Hierarchien abgebaut und durch agile Managementmethoden ersetzt, die Kreativität und Eigeninitiative fördern.

Der Einfluss auf die Arbeitswelt

Die Einführung von New-Work-Modellen kann erhebliche Auswirkungen auf die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter haben.

Unternehmen, die New Work erfolgreich implementieren, berichten häufig von einer gesteigerten Mitarbeiterbindung und einer höheren Innovationskraft.

Die Anpassung an dieses Modell erfordert jedoch auch, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bereit sind, herkömmliche Arbeitsweisen kritisch zu hinterfragen und neu zu denken.

Abschließend ermöglicht New Work den Mitarbeitern, eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden und ihre Arbeit als bedeutungsvoll und bereichernd zu empfinden.

Dies trägt nicht nur zu einer höheren Lebensqualität bei, sondern stärkt auch das Engagement und die Loyalität gegenüber dem Unternehmen.

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Mit Frank Thies haben wir einen erfahrenen Experten für moderne Arbeitswelten in unserem Münchner Team. Er berät Sie gerne telefonisch oder per Mail unter:

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Die wesentlichen Prinzipien von New Work

In einer Welt, die sich schnell wandelt, definiert New Work den Rahmen, in dem Flexibilität, Autonomie und Sinnhaftigkeit am Arbeitsplatz nicht nur gefördert, sondern als grundlegende Prinzipien angesehen werden. Diese Prinzipien sind entscheidend für die Schaffung einer Arbeitsumgebung, die sowohl produktiv als auch persönlich erfüllend ist.

Flexibilität im Arbeitsprozess erlaubt es den Mitarbeitern, ihre Arbeitszeiten und Arbeitsorte so zu wählen, dass sie ihrem Lebensstil und ihren persönlichen Verpflichtungen am besten entsprechen.

Dies führt zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität. Unternehmen, die flexible Arbeitsmodelle anbieten, erleichtern es ihren Teams, eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen.

Technologische Fortschritte und digitale Tools spielen eine entscheidende Rolle dabei, flexible Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, ohne die operative Effizienz zu beeinträchtigen.

Autonomie der Mitarbeiter

Die Autonomie der Mitarbeiter bezieht sich auf die Freiheit, die ihnen gegeben wird, um eigene Entscheidungen im Arbeitsprozess zu treffen. Dies fördert nicht nur die intrinsische Motivation, sondern stärkt auch das Verantwortungsbewusstsein und die Innovationskraft.

In New-Work-Kulturen wird ein hohes Maß an Vertrauen in die Mitarbeiter gesetzt, was sich durch eine dezentralisierte Entscheidungsfindung und weniger Mikromanagement auszeichnet.

Diese Autonomie unterstützt die Mitarbeiter dabei, ihre individuellen und teamorientierten Ziele zu erreichen und fördert gleichzeitig ein positives und produktives Arbeitsumfeld.

Sinnhaftigkeit der Aufgaben

Die Sinnhaftigkeit der Aufgaben betrachtet, wie bedeutungsvoll die Arbeit für den Einzelnen ist. New Work zielt darauf ab, dass Mitarbeiter ihre Tätigkeiten nicht nur als Job, sondern als Teil ihres persönlichen Wachstums und ihrer Lebenserfüllung sehen.

Dies wird erreicht, indem die Arbeit auf die persönlichen Interessen und Stärken der Mitarbeiter abgestimmt und ihnen ermöglicht wird, einen sichtbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.

Unternehmen, die den Sinn ihrer Aufgaben klar kommunizieren und mit den Werten ihrer Mitarbeiter in Einklang bringen, schaffen eine engagiertere und motiviertere Belegschaft.

Indem Sie diese Prinzipien in Ihre Unternehmensvorgänge integrieren, können Sie sicherstellen, dass Ihre Arbeitsumgebung die Prinzipien von New Work widerspiegelt, die sowohl die persönliche Entwicklung als auch den Unternehmenserfolg vorantreiben.

New Work erfordert ein Umdenken in Führung und Kultur und bietet dabei eine Chance, Arbeitsmodelle zu schaffen, die für alle Beteiligten von Vorteil sind.

Entwicklungen im Bereich New Work

Die Landschaft von „New Work“ entwickelt sich rapide weiter, wobei Digitalisierung und nachhaltige Unternehmensführung zu Schlüsseltrends werden. Diese Entwicklungen beeinflussen, wie Unternehmen global agieren und welche Werte sie vertreten.

Digitalisierung und Technologie

Die Integration von fortschrittlicher Digitaltechnologie ist grundlegend für das Konzept von New Work. Unternehmen stellen sicher, dass Technologie nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Zusammenarbeit und die Arbeitsflexibilität verbessert.

Tools wie digitale Kollaborationsplattformen und KI-gesteuerte Analysetools sind entscheidend, um Arbeitsprozesse zu optimieren und dabei die Mitarbeiterbindung zu stärken. Zum Beispiel nutzen viele Firmen cloudbasierte Software, um Dokumentenaustausch und Kommunikation nahtlos zu gestalten, unabhängig vom Standort der Teammitglieder.

Diese Technologien unterstützen agile Arbeitsmethoden und ermöglichen es den Mitarbeitern, ihre Arbeitszeiten flexibler zu gestalten, was zu einer verbesserten Work-Life-Balance führt.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Unternehmen, die das New-Work-Modell adoptieren, legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Diese Dimension reflektiert nicht nur in umweltfreundlichen Geschäftspraktiken, sondern auch in der Förderung einer inklusiven und gerechten Firmenkultur.

Initiativen wie das Angebot von Weiterbildungsmöglichkeiten, die Unterstützung lokaler Gemeinschaften und die Implementierung ethischer Geschäftspraktiken sind Beispiele dafür, wie Unternehmen ihrem sozialen Auftrag nachkommen.

Durch solche Maßnahmen verpflichten sich Firmen zu einer Zukunft, in der Geschäftserfolg Hand in Hand geht mit dem Wohl der Gesellschaft und des Planeten. Dies fördert nicht nur eine positive Außenwahrnehmung, sondern stärkt auch intern das Engagement und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Diese Trends zeigen, dass New Work mehr beinhaltet als nur die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten.

Es geht darum, Technologie und unternehmerische Verantwortung zu nutzen, um sowohl wirtschaftlichen Erfolg als auch soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen.

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Alice Antonoff, eine unserer Spezialisten für moderne Arbeitswelten in München berät Sie gerne in Bezug auf Ihre individuelle Arbeitsplatzgestaltung. Sie erreichen Sie telefonisch oder per Mail unter:

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Herausforderungen und Kritikpunkte

New Work transformiert die Arbeitswelt, bringt jedoch auch Herausforderungen und Kritikpunkte mit sich, die Sie beachten sollten. Im Folgenden erörtern wir, wie sich die Umsetzung in verschiedenen Branchen gestaltet und welche potenziellen Risiken für Arbeitnehmer entstehen können.

Umsetzung in verschiedenen Branchen

Die Implementierung von New-Work-Modellen variiert stark zwischen den Branchen. In technologiegetriebenen Unternehmen, wie IT und Telekommunikation, finden sich oft fortschrittliche New-Work-Konzepte, die eine hohe Digitalisierung und flexible Arbeitsmodelle unterstützen.

Diese Unternehmen nutzen digitale Tools, um die Zusammenarbeit und Flexibilität zu verbessern, was zu einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität führt.

Im Gegensatz dazu kann die Einführung von New Work in traditionelleren Sektoren, wie dem produzierenden Gewerbe oder der Logistik, herausfordernder sein.

In diesen Bereichen resultieren physische Präsenzpflichten und Sicherheitsvorschriften oft in einem langsameren Adaptionsprozess digitaler und flexibler Arbeitsmodelle.

Unternehmen müssen hier innovative Lösungen entwickeln, um die Prinzipien von New Work unter Berücksichtigung branchenspezifischer Erfordernisse erfolgreich umzusetzen.

Potenzielle Risiken für Arbeitnehmer

Obwohl New Work viele Vorteile für Arbeitnehmer bietet, wie verbesserte Work-Life-Balance und erhöhte Autonomie, sind mit diesem Konzept auch Risiken verbunden.

Eines der Hauptprobleme ist die mögliche Erwartung, ständig erreichbar und arbeitsbereit zu sein, besonders in hoch digitalisierten Arbeitsumgebungen.

Diese „Always-On“-Kultur kann zu Stress und Burn-out führen, wenn sie nicht durch klare Richtlinien und Unterstützung vonseiten der Arbeitgeber geregelt wird.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Freiheit der flexiblen Arbeitsgestaltung zu einer Vermischung von beruflichem und privatem Leben führt, die die persönliche Zeit und den Raum der Mitarbeiter erheblich einschränken kann.

Hier ist es wichtig, dass Unternehmen klare Abgrenzungen und Unterstützungsstrukturen schaffen, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmer von den New-Work-Modellen profitieren, ohne negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu erleiden.

In der Umsetzung von New Work liegt sowohl großes Potenzial als auch Herausforderungen. Es bedarf einer sorgfältigen Planung und Anpassung, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden gleichermaßen von den neuen Arbeitsmodellen profitieren können.

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Caro Schuhmann ist eine erfahrene Spezialistin für moderne Arbeitswelten in unserem Nürnberger raumweltenheiss Team.  Sie gerne telefonisch oder per Mail unter:

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Beispiele und Fallstudien

Erfolgreiche Umsetzung des New Work-Konzepts wird oft durch inspirierende Beispiele und detaillierte Fallstudien verdeutlicht. Diese Abschnitte beleuchten spezifische Unternehmen, die New Work-Prinzipien effektiv in ihre Arbeitsprozesse integriert haben.

Siemens AG – Flexibilität und digitale Infrastruktur

Siemens hat als globales Unternehmen „New Work“ durch Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Schaffung einer umfassenden digitalen Infrastruktur modellhaft umgesetzt.

Flexible Arbeitsregelungen ermöglichen es Mitarbeitern, ihre Arbeitszeit und -ort selbst zu bestimmen. Dies fördert nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter, sondern steigert auch ihre Produktivität.

Durch die Einführung von Homeoffice-Optionen, digitalen Meetingräumen und modernen Kommunikationstools wird die Zusammenarbeit über verschiedene Länder und Zeitzonen hinweg erleichtert.

Bosch – Nachhaltigkeit und agile Methoden

Bosch setzt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Agilität, integriert in das New Work-Konzept. Agile Arbeitsmethoden, wie Scrum und Kanban, sind bei Bosch implementiert, um schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können und Innovationen voranzutreiben.

Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert auf eine nachhaltige Arbeitsweise, indem es umweltfreundliche Technologien fördert und seine Mitarbeiter in nachhaltigen Praktiken schult.

New Work im Kleinunternehmen

Auch kleinere Unternehmen nutzen New Work-Modelle, um attraktiv für Talente zu bleiben und schneller zu skalieren. Die flachen Hierarchien und die starke Betonung auf Selbstorganisation ermöglichen es dem Team, rasch auf Veränderungen zu reagieren und effizient zu arbeiten.

Die Integration von Remote-Arbeitsplätzen fördert zudem die Work-Life-Balance der Mitarbeiter, was gerade bei jungen Unternehmen ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterbindung ist.

Diese Beispiele zeigen, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen New Work-Erfolge erzielen, indem sie die Arbeit flexibel, digital und nachhaltig gestalten.

Fazit

Mit dem Verständnis von New Work und dessen Umsetzung in Ihrem Unternehmen öffnen Sie die Tür zu einer modernen und zukunftsfähigen Arbeitsumgebung. Es geht darum, Ihre Mitarbeiter zu befähigen, ihre Arbeit selbstbestimmt zu gestalten und dabei sowohl persönlich als auch beruflich zu wachsen.

Sie schaffen nicht nur eine attraktivere Arbeitswelt, sondern steigern auch die Innovationskraft und Effizienz Ihres Unternehmens. Denken Sie daran, dass eine sorgfältige Planung und Anpassung erforderlich ist, um die Herausforderungen von New Work zu meistern und sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden gleichermaßen davon profitieren.

Nutzen Sie die Chance, Ihre Arbeitspraktiken zu transformieren und ein Umfeld zu schaffen, das sowohl nachhaltig als auch zukunftsorientiert ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Definition von New Work ist klar umrissen: New Work beschreibt moderne Arbeitskonzepte, die Flexibilität, Selbstbestimmung und Sinn in den Mittelpunkt stellen. Der Begriff wurde durch den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt und zielt darauf ab, dass Arbeit nicht nur als Mittel zum Lebensunterhalt dient, sondern auch als Quelle persönlicher Entwicklung und Erfüllung zu betrachten.

Als Arbeitskonzept zeichnet sich New Work durch vier Hauptmerkmale aus: Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit und -ort, die Förderung intrinsischer Motivation, der Einsatz digitaler Technologien und eine neue Führungskultur, die auf Vertrauen und Empowerment basiert. Unternehmen, die New Work erfolgreich implementieren, berichten häufig von einer gesteigerten Mitarbeiterbindung und einer höheren Innovationskraft. Voraussetzung für die Einführung ist, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bereit sind, herkömmliche Arbeitsweisen kritisch zu hinterfragen und neu zu denken.

Die Digitalisierung ist ein zentraler Treiber des New-Work-Ansatzes und schafft die Grundlage für neue Arbeitswelten, in denen flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten selbstverständlich ist. Digitale Tools und Plattformen erleichtern die Zusammenarbeit und Kommunikation unabhängig vom physischen Standort der Teams. Viele Unternehmen nutzen cloudbasierte Software, um den Austausch von Dokumenten und die Kommunikation nahtlos zu gestalten.  

Digitale Kollaborationsplattformen und KI-gestützte Analysetools sind entscheidend, um Arbeitsprozesse zu optimieren und die Mitarbeiterbindung zu stärken. Diese Technologien unterstützen agile Arbeitsmethoden, ermöglichen flexiblere Arbeitszeiten und tragen so zu einer verbesserten Work-Life-Balance bei. Eine sorgfältige Planung von New Work, die auch die technologische Infrastruktur umfasst, ist daher unverzichtbar, damit New Work seine Vorteile vollständig entfalten kann.

Das New-Work-Bürokonzept bietet zwar viele Vorteile, bringt aber auch Herausforderungen mit sich, die ernst genommen werden sollten. Ein Hauptproblem ist die Erwartung, ständig erreichbar und arbeitsbereit zu sein, was besonders in hoch digitalisierten Arbeitsumgebungen der Fall ist.

Diese „Always-On“-Kultur kann zu Stress und Burn-out führen, wenn sie nicht durch klare Richtlinien und die Unterstützung der Arbeitgeber geregelt wird. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Freiheit der flexiblen Arbeitsgestaltung zu einer Vermischung von beruflichem und privatem Leben führt. Hinzu kommt, dass sich die Umsetzung des Arbeitskonzepts in den verschiedenen Branchen stark unterscheidet.

In traditionelleren Sektoren wie dem produzierenden Gewerbe oder der Logistik kann die Einführung schwieriger sein, da physische Präsenzpflichten und Sicherheitsvorschriften einen langsameren Anpassungsprozess bedingen. Hier sind innovative Lösungen gefragt, um die Prinzipien von New Work branchenspezifisch umzusetzen.

Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden von New-Work-Arbeitsplätzen wirklich profitieren, ist eine sorgfältige Planung für New Work notwendig, in die alle Ebenen des Unternehmens einbezogen werden. Unternehmen sollten individuelle Bedürfnisse berücksichtigen und eine offene Kommunikation sowie regelmäßiges Feedback im Team fördern. Das Konzept lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen, sondern erfordert einen tiefgreifenden Wandel der Denkweise aller Beteiligten.

Wesentlich sind dabei neue Führungsstile, die auf Vertrauen und Empowerment basieren: Traditionelle Hierarchien werden abgebaut und durch agile Managementmethoden ersetzt, die Kreativität und Eigeninitiative fördern. Wenn das Konzept von Anfang an transparent an die gesamte Belegschaft kommuniziert wird, wird die Grundlage dafür gelegt, dass alle Mitarbeitenden die Vorteile von New Work erleben und aktiv mitgestalten können.

Erfolgreiche Umsetzungen zeigen, wie unterschiedlich New-Work-Raumkonzepte und Arbeitsmodelle in der Praxis aussehen können. Siemens hat New Work durch die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und den Aufbau einer umfassenden digitalen Infrastruktur vorbildlich umgesetzt. Flexible Arbeitsregelungen ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihre Arbeitszeit und ihren Arbeitsort selbst zu bestimmen. Die Einführung von Homeoffice-Optionen, digitalen Meetingräumen und modernen Kommunikationstools erleichtert die Zusammenarbeit über Länder und Zeitzonen hinweg.

Bosch wiederum setzt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Agilität und hat agile Methoden wie Scrum und Kanban implementiert. Auch kleinere Unternehmen nutzen New Work, um für Talente attraktiv zu bleiben. Flache Hierarchien und Selbstorganisation ermöglichen ein schnelles Reagieren auf Veränderungen, während Remote-Arbeitsplätze die Work-Life-Balance stärken. In all diesen neuen Arbeitswelten gelten Flexibilität, Digitalisierung und eine Unternehmenskultur, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt, als gemeinsame Erfolgsfaktoren.

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Ingo Richter ist einer unserer Experten für moderne Arbeitswelten in unserem Münchner Team. Er berät Sie gerne telefonisch oder per Mail unter:

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